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| Familienfreundlicher Kreis |
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Die bundespolitischen Initiativen der SPD für mehr Ganztagsschulen und für den Ausbau der Betreuung Unter-Dreijähriger zeigen Wirkung. Der Kreis und seine Städte müssen sich noch familienfreundlicher ausrichten. Wir wollen, dass die Menschen in einem lebens- und liebenswerten Wohnumfeld eine Infrastruktur vorfinden, die es besonders auch für Familien attraktiv macht, im Kreis Mettmann zu wohnen. Wir wollen ein flächendeckendes Bildungsangebot ermöglichen, das von der U-3-Betreuung in Kinderkrippen oder einer qualifizierten Tagespflege über Kindertagesstätten bis zum jeweiligen Schulabschluss reicht. Wir wollen für alle Kinder im Kreis Bildungschancen verbessern und Kinderarmut verringern. Immer mehr Kinder – gerade aus schwierigen sozialen Verhältnissen – wachsen ungesund auf, werden falsch ernährt, machen zu wenig Sport und sind krankheitsanfälliger. Der Kreis Mettmann muss seine Bemühungen auf diesem Gebiet der Gesundheitsförderung und der Vorbeugung unbedingt fortsetzen. Mit dem von uns vorgeschlagenen Projekt „lott jonn“ sorgen wir z.B. schon heute dafür, dass dem Bewegungsmangel und der falschen Ernährung entgegengewirkt werden. Wir müssen die soziale Fürsorge und die vorbeugenden Maßnahmen aber noch stärker in die Familien tragen und die Familien zum Mitmachen motivieren. Eltern müssen noch frühzeitiger und stärker in die vorsorgende Arbeit einbezogen werden und unterstützt werden, damit sie ihren Kindern eine gute und gesunde Kindheit ermöglichen können. Hierzu ist eine enge Kooperation und Vernetzung mit den Angeboten der Städte im Kreis erforderlich. Wir stellen uns auf den demographischen Wandel ein. Durch die sich verändernde Bevölkerungsstruktur steht die pflegerische Versorgung der Bevölkerung vor neuen Herausforderungen. Wir setzen uns für die Schaffung altersgerechten Wohnens ein z. B. durch den weiteren Ausbau von betreuten Wohngruppen. Auch ortsnahe Hilfe wollen wir ausbauen. Gleichzeitig wollen wir diese Chancenpotentiale in Form neuer qualitativer Dienstleistungen für die Schaffung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse nutzen. Die Selbsthilfe in Familie, Nachbarschaft und Gemeinde muss gefördert werden. Familienfreundlicher Kreis bedeutet auch: Menschenwürdiges Leben im Alter. Des-halb müssen wir die Seniorinnen und Senioren weitmöglichst unterstützen, wenn sie in ihrem gewohnten Umfeld auch bei Pflegebedürftigkeit verbleiben wollen. Hierzu muss die vorhandene Pflege- und Wohnberatung im Kreis ausgebaut und intensiviert werden. Sollte der Einzug in ein Alten- oder Pflegeheim unumgänglich sein, muss der Kreis seine Möglichkeiten ausschöpfen für ein menschenwürdiges Altern zu sorgen. Für Demenzkranke muss das Angebot deutlich verbessert werden, z.B. im Bereich des betreuten Wohnens, der unabhängige Beratung und der Versorgung mit Fachärzten. |




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